15 Jahre TQMi

Maria Rupp

Vor 15 Jahren hat die EGELI Informatik das TQMi (Total-Quality-Management in IT-Unternehmen) eingeführt. Die Firma musste diesen Schritt machen, da in den letzten Jahren die Zahl der Mitarbeiter stark gestiegen war. Das „könntest du bitte noch schnell“ zwischen Tür und Angel oder gelbe „Post-it“-Erinnerungen auf den Tischen der Mitarbeiter, ging irgendwann nicht mehr. Dies hat sich vor allem in der Administration bemerkbar gemacht.

 

Am Anfang, wie bei jeder neuen Veränderung, waren die Mitarbeitenden sehr skeptisch. Eine Unruhe war bereits vorprogrammiert. Kommentare wie  „früher ging das auch ohne den ganzen Papierkram“ waren an der Tagesordnung. Die Geschäftsleitung hat über jeden wichtigen Schritt informiert und die Mitarbeiter gebeten, beim Aufbau mitzuhelfen. Es hat viel Zeit in Anspruch genommen, kann ich mich gut daran erinnern, bis unser Qualitätssystem die heutigen Strukturen aufweisen konnte. In der Informatik gibt es verschiedene Abteilungen. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter müssen bereichsübergreifend für alle Abteilungen stimmen. Mit der Einführung von wöchentlichen Bereichssitzungen, Erstellung von Dokumentationen, Installation neuer EDV-Systeme, etc., hat die EGELI Informatik, dies erreicht.

 

Und wie sieht heute das Arbeiten mit TQMI bei der EGELI Informatik aus?

Natürlich ist der Aufwand gross, müssen doch zum Beispiel die Dokumentationen immer aktuell gehalten werden. Dies ist in der Informatik nicht immer einfach, da sich viele Abläufe kontinuierlich verändern. Auch das Einhalten der Abläufe fällt manchmal schwer und zwischendurch, wenn es schnell gehen muss, drückt man schon mal ein Auge zu. Und doch haben sich alle an das TQMi gewöhnt. In praktisch jeder Sitzung ist es ein Thema, Mitarbeiter werden schneller geschult, können sich selbständig durch die Schulungsunterlagen einarbeiten. Täglich verfassen Mitarbeiter Qualitätsmeldungen, sei es ein Lob, eine Reklamation oder ein Verbesserungsvorschlag. Die Geschäftsleitung ist dankbar für solche Meldungen und versucht, diese umzusetzen. In den Managementsitzungen, welche alle drei Monate durchgeführt werden, berichten die Prozessverantwortlichen, ob die gesetzten Ziele in den jeweiligen Prozessen erreicht wurden. Gibt es Unstimmigkeiten, sucht man nach Lösungen und passt die Abläufe entsprechend an.

 

Wird das TQMi gepflegt, bringt das System der Firma Vorteile, Ordnung, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Wir finden, dass mit diesem professionellen Schritt, ein am Markt nachhaltiger Erfolg  zu verzeichnen ist und können uns keine andere Arbeitsmethode mehr vorstellen.

 

Maria Rupp, Assistentin Verkaufsleiter